Wie entsteht Wind und was ist Wind überhaupt?

21. August 2013

Wie entsteht Wind? Was ist Wind überhaupt?Wie entsteht Wind und was ist Wind überhaupt? Diese Frage hat sich im laufe seines Lebens sicher jeder Mensch schon einmal gestellt. Die Antwort gibt es in diesem Artikel, wobei die Erklärung für jeden Menschen verständlich formuliert wird – vom Schüler bis zum Rentner. Wir verzichten absichtlich auf physikalische Fachtermini und präsentieren die Fragen in einfachen Worten.

Wind erleben wir jeden Tag, dabei ist es unwichtig, an welcher Stelle auf der Erde wir uns befinden. Auf Fuerteventura weht uns der Sand in die Augen, wohingegen uns in Deutschland das Blattwerk oder gar der Schnee entgegen kommt. Doch Wind kann auch kühlende Effekte haben, zum Beispiel beim Sonnen im Garten oder bei einer zünftigen Fahrradtour im Sommer, während uns die Sonne von oben einheizt. Oder aber wir benutzen ihn, um Drachen steigen zu lassen oder Strom daraus zu gewinnen. Der letzte Punkt ist in Zeiten von knapp werdenden fossilen Brennstoffen besonders wichtig, da Wind eine der wichtigsten erneuerbaren Energien darstellt.

Was ist Wind überhaupt?

Der Begriff Wind kommt aus dem Indogermanischen und bedeutet soviel wie wehen oder blasen. Wind ist definiert als gerichtete, starke Luftbewegung in der Erdatmosphäre. In einfachen Worten ausgedrückt: Wind ist Luft, die sich bewegt. Er umgibt uns jeden Tag, trotzdem machen wir uns kaum Gedanken darüber. Nachdem die Frage Was ist Wind überhaupt? beantwortet wurde, geht es im folgenden Abschnitt um die Frage wie Wind entsteht.

Wie entsteht Wind?

Wie alles in unserem Universum, strebt auch die Luft eine Gleichverteilung im Raum an (2. Hauptsatz der Thermodynamik). Aus diesem Grund ist die Druckgradientenkraft die treibende Kraft, die einen Ausgleich zwischen Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet anstrebt. Luft aus dem Hochdruckgebiet wandert dabei stets in Richtung des Tiefdruckgebiets. Je höher der Druckunterschied zwischen diesen beiden Arealen ist, desto schneller und stärker bewegen sich die Luftteilchen, ergo kommt es zu einem heftigeren Wind.

Doch wie unterscheidet sich die Luft in den verschiedenen Hochdruck- und Tiefdruckgebieten? Ganz einfach: Die Luft im Hochdruckgebiet ist kalt, wohingegen die Luft im Tiefdruckgebiet warm ist.

Des Weiteren werden sowohl Landmassen, als auch das Meer, von Sonnenlicht getroffen. Die Luft erwärmt sich also. Über dem Land wird sie allerdings stärker erhitzt, weswegen sie infolgedessen aufsteigt (dies nennt man daher Tiefdruckgebiet, da Luft fehlt). Oberhalb der Landmassen, im Himmel, kühlt sie wieder ab und steigt auf das Meer hinaus. Aufgrund der Kühlung sinkt sie über den Meeren wieder hinab (Hochdruckgebiet, da Luft nachkommt) und weht Richtung Land – es entsteht Wind. Aus diesem Grund weht der Wind nur tagsüber vom Meer Richtung Land. Nachts, wenn die Sonne nicht scheint, ist es andersherum: Der Wind weht vom Land Richtung Meer.

Da wir wissen, wie schwer es ist, so ein Prinzip anhand von Text zu verstehen, haben wir die folgende Grafik für Sie angefertigt, die die Erklärung verständlicher machen soll:

Wie entsteht Wind

Zusammenfassung: Was ist Wind überhaupt und wie entsteht Wind?

  • Wind ist Luft, die sich bewegt
  • Wind entsteht, wenn Luftteilchen vom Hochdruckgebiet in ein Tiefdruckgebiet wandern
  • Wind wird heftiger, wenn das Gefälle zwischen den beiden Druckgebieten größer wird

Wind ist also kein Hexenwerk, sondern befolgt einfach nur einfache physikalische Regeln – so wie alles auf dieser Welt. Wir hoffen, dass wir die beiden Fragen verständlich beantworten konnten. Bei Fragen können Sie sich gerne in den Kommentaren melden.

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Kommentar


Rolf Biwald schrieb am 20. September 2014 um 06:22 Uhr:

Kürzeste Antwort zu was ist Wind = Druckausgleich


DanceOfEternity schrieb am 8. Dezember 2014 um 09:11 Uhr:

“Wir verzichten absichtlich auf physikalische Fachtermini und präsentieren die Fragen in einfachen Worten.”

“Aus diesem Grund ist die Druckgradientenkraft die treibende Kraft, die einen Ausgleich zwischen Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet anstrebt.”

Aber klar doch! Waren hier zwei verschiedene Autoren am Werk, von denen der eine nicht weiß, was der andere macht?


stromerzeuger schrieb am 8. Dezember 2014 um 09:21 Uhr:

Jetzt musste ich selbst schmunzeln. Danke für den Hinweis, werde ich bei Gelegenheit mal ein wenig umformulieren.


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